Die US-Zölle und ihre Auswirkungen auf den Export standen im Mittelpunkt mehrerer aktueller Interviews mit Gianfranco Sala, alleiniger Geschäftsführer von SALA. Dabei ging es um die Strategien, mit denen Unternehmen aus der Region Brescia auf die Unsicherheiten des Marktes reagieren.
Seine Einschätzungen wurden von verschiedenen Medien aufgegriffen, darunter Brescia Oggi, Il Giornale di Brescia, Corriere della Sera - Brescia und BFocus das Magazin von Confindustria Brescia. In letzterem wurde Sala gemeinsam mit Mario Bonomi, General Manager von Bonomi Group, und Mario Gnutti, Vizepräsident der Gnutti Carlo Group, interviewt.
Für SALA ist der US-amerikanische Markt ein wichtiger Absatzmarkt,auf den inzwischen fast 50% des Umsatzes entfallen. Angesichts der unsicheren Lage hat sich das Unternehmen auch mit der Organisation seiner Lieferungen beschäftigt und Lösungen gefunden, um die Auswirkungen der Zölle im Rahmen der geltenden Vorschriften zu begrenzen.
Neben diesen Maßnahmen gibt es ein weiteres Thema, das unsere tägliche Arbeit unmittelbar betrifft: die Entwicklung immer intelligenterer Maschinen, die nützliche Daten erfassen und Unternehmen bei der Steuerung ihrer Produktion unterstützen können.
US-Zölle und Fachkräftemangel: Warum intelligentere Maschinen gefragt sind
In den Interviews wies Gianfranco Sala auf eine wichtige Herausforderung des US-Marktes hin: den Mangel an qualifizierten Fachkräften mit den erforderlichen technischen Kenntnissen in der Fertigungsindustrie. Umso wichtiger sind Maschinen, die klare Informationen über ihren eigenen Betriebszustand liefern können.
Die Überwachung der Maschinenleistung, die Analyse der Bearbeitungszeiten und das Erkennen möglicher Unregelmäßigkeiten helfen dabei, Produktionsabläufe besser zu verstehen und fundiertere Entscheidungen zu treffen.
In diese Richtung entwickelt SALA seine Lösungen weiter: Technologie wird zunehmend in Maschinen und Produktionsprozesse integriert, um Unternehmen auch dann zu unterstützen, wenn qualifizierte technische Fachkräfte nur begrenzt verfügbar sind.

BE4: Daten und vorausschauende Wartung für die Produktion
Eine der Lösungen, mit denen SALA auf diese Anforderungen reagiert, ist BE4. Das Softwaresystem verbindet vorausschauende Wartung mit Kostenanalyse, Lean Analytics und Machine Learning.
Das System überwacht verschiedene Aspekte der Produktion, darunter Maschinenleistung, OEE und die Ursachen von Maschinenstillständen. Darüber hinaus ermöglicht es die Analyse und den Vergleich von Bearbeitungszyklen sowie das Erkennen von Abweichungen, die sich auf die Produktionsergebnisse auswirken können.
Mithilfe von Machine Learning bewertet BE4 den Zustand der Maschinen und erkennt automatisch mögliche Anomalien. Diese Informationen helfen dabei, potenziell kritische Situationen frühzeitig zu erkennen und Wartungseingriffe zu planen. So lässt sich das Risiko ungeplanter Maschinenstillstände reduzieren.
Technologie und Service: Unterstützung für unsere Kunden
Digitale Technologien sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Genauso wichtig ist es für SALA, den Kunden einen zuverlässigen technischen Service zu bieten, insbesondere wenn sie in Märkten tätig sind, die weit vom Unternehmenssitz entfernt liegen.
In den USA erfolgt die Unterstützung sowohl aus der Ferne von Italien aus als auch durch Techniker vor Ort, die am SALA-Hauptsitz geschult und regelmäßig weitergebildet werden.
Die von den Maschinen erfassten Informationen können dabei die Arbeit der Techniker unterstützen, indem sie helfen, Probleme zu erkennen und Serviceeinsätze zu koordinieren. Dieser Ansatz verbindet Fachwissen, digitale Werkzeuge und technischen Service, damit unsere Kunden ihre Produktion langfristig effizient betreiben können.
